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Wo sind meine zukünftigen Mitarbeiter? Wie digital ist das Recruiting heutzutage?

LINK Mobility -  junge Frau fröhlich im Büro beim Vorstellungsgespräch
LINK Mobility - Lydie Eggers

Lydia Eggers

Veröffentlicht am: 11.03.2021

Wir verraten Ihnen, an welcher Stelle Sie wirklich nach Talenten suchen sollten.

Gute Mitarbeiter zu finden ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Oft ist vom „War for Talents“ die Rede und einzelne Branchen sind tatsächlich so stark umkämpft, dass riesige Budgets fürs Recruiting ausgegeben werden. Sehr oft wird dabei jedoch Potenzial nicht genutzt, weil Kandidaten, die an unterschiedlichen Touchpoints mit dem Unternehmen in Kontakt treten, aber nicht unmittelbar zu Mitarbeiter werden, in Vergessenheit geraten. Eine Lösung dafür bietet „Talent Relationship Management“ (kurz TRM): Durch den Einsatz von Talent Pools haben Unternehmen zu jeder Zeit Zugriff auf einen großen Pool an potenziellen zukünftigen Mitarbeitern – den „Talenten“. Dabei kann es sich um abgelehnte Bewerber (Second best Candidates), Praktikanten, Kontakte von Recruiting-Messen aber auch ehemalige Mitarbeiter handeln. Dieser Pool an Talenten, zu denen bereits ein Kontakt aufgebaut wurde, ist der verschollene Goldschatz bei der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Günther Pfeffer, CTO von myVeeta, hat mit seinem Unternehmen die Schatzkarte entschlüsselt. Er verrät uns, wie die moderne Form der Interaktion zwischen Unternehmen und Talenten aussehen kann und was es braucht, um als TRM-System sowohl von Arbeitgebern als auch von Arbeitnehmern angenommen zu werden.

Was sind die größten Veränderungen bei der Job- und Personalsuche in den letzten drei Jahren?

Günther Pfeffer: Die Branche hat einen Wandel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt vollzogen. Im „War for Talents“ haben die Arbeitnehmer das Sagen und Fordern von ihrem zukünftigen Arbeitgeber ein Top-Gesamtpaket. Hier kann ich als Unternehmen auftrumpfen, wenn ich bei meinem zukünftigen Mitarbeiter bereits ein positives Image aufbauen konnte. Über TRM-Systeme können sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber digital miteinander vernetzen und in Kontakt bleiben. Wie in den klassischen sozialen Medien kann ich hier meine Talente auf dem Laufenden halten und immer wieder mit relevanten Informationen beliefern. So baue ich langfristig Vertrauen auf und bleibe im Gedächtnis.

Nicht erst seit Corona, Homeoffice und Co. gewinnt virtuelle Kommunikation stetig an Bedeutung. Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Branche Recruiting/Jobsuche?

Günther Pfeffer: Die Umwälzungen, die in den letzten Monaten passiert sind, haben die Digitalisierung am Arbeitsmarkt drastisch beschleunigt. Bewerbung per Video, virtuelle Vorstellungsgespräche und Remote-Onboarding sind Teile der neuen Normalität. Durch diese nun oft voll digitalisierten Prozesse lässt sich die Effizienz in den Recruiting-Abteilungen deutlich steigern. TRM-Systeme tragen zusätzlich dazu bei, Ressourcen optimal zu nutzen, um offene Stellen bestmöglich zu besetzen.

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71 % der Talente möchten mit potenziellen Arbeitgebern per Mobile Messaging kommunizieren. TRM-Systeme die den Austausch über SMS oder WhatsApp ermöglichen, bieten Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil am Arbeitgebermarkt.

Günther Pfeffer

CTO von myVeeta

Wie funktionieren TRM-Systeme und wodurch unterscheidet sich myVeeta von anderen Anbietern am Markt?

Günther Pfeffer: Das Herzstück des TRM ist der Talent Pool. Als Unternehmen kann ich Talente in diesen Pool einladen, um den Kontakt aufrechtzuerhalten. Ich kann Einladungs-links per Mail verschicken, auf meiner Website p¬latzieren oder als QR-Code auf Drucksorten für Messen anbringen. Wenn ein Talent die Einladung in meinen Pool annimmt, kann dort in wenigen einfachen Schritten ein Profil inkl. automatisch erstelltem Lebenslauf angelegt werden. Als Unternehmen habe ich im Anschluss Organisations- und Filtermöglichkeiten, um meine Talente bestmöglich im Überblick zu haben, mit relevanten Informationen zu versorgen und bei passender Gelegenheit ein Job-Angebot zu unterbreiten.

Was die TRM-Lösung von myVeeta als Innovationsführer im DACH-Raum im Vergleich zu anderen so besonders macht ist die Tatsache, dass wir durch regelmäßigen Kontakt mit allen bei uns registrierten Talenten dafür sorgen, dass die hinterlegten Daten der Talente laufend aktualisiert werden. Sie als Unternehmen greifen demnach immer auf eine qualitativ hochwertige Datenquelle zu.

Die Job- und Personalsuche ist im digitalen Zeitalter angekommen. Welche Vorteile bietet Ihre Lösung für Unternehmen weiters bei der Suche nach neuen Mitarbeitern?

Günther Pfeffer: Unternehmen können durch myVeeta Ressourcen einsparen und das beste Talent für eine Stelle mit minimalem Aufwand finden. Unser Tool bietet trotz einfachster Bedienung sehr umfangreiche Möglichkeiten, Talente in den Pool einzuladen, diesen zu verwalten und passende Talente zu kontaktieren.

Man darf aber auch hier nicht den Fehler machen und sich lediglich auf die Vorteile für die Unternehmen fokussieren. Die Vorteile für die Talente sind mindestens genauso relevant! myVeeta ermöglicht eine Kommunikation auf Augenhöhe. Talente können, wie erwähnt, an unterschiedlichen Touchpoints, wie auf der Karriere-Website, auf Messen oder in Absage-E-Mails, in den Talent Pool eingeladen werden. Und wir lassen den Talenten auch die freie Auswahl, ob sie lieber über E-Mail, WhatsApp oder SMS mit dem jeweiligen Unternehmen kommunizieren möchten. 71 % der Talente bevorzugen dabei die direkte, mobile Kommunikation über das Smartphone. Das ist schon ganz erstaunlich, wenn man darüber nachdenkt, wie viele Unternehmen heute ausschließlich per E-Mail kommunizieren. Diese Vielfältigkeit und Flexibilität, die wir mit unseren Lösungen unterstützen, ist für unsere Kunden daher auch ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz am Arbeitgebermarkt.